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WLAN Repeater vs. Access Point: Kurzporträt (1)

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Powerline: Internet aus der Steckdose Powerline: Internet aus der Steckdose

Wer kennt es nicht: Irgendwo im Haus, spätestens im Garten gibt es einen Punkt, an dem die WLAN-Verbindung immer schlechter wird – gefühlt aber nicht abreißen will. Musik-Streaming oder sogar die Nutzung von WhatsApp ist dann nur noch eingeschränkt möglich. Abhilfe schaffen hier WLAN-Repeater oder Access Points (kurz: APN). Doch worin unterscheiden sich die beiden Geräte? Vorhang auf für unser erstes Kurzporträt!

Grundlegendes: So funktioniert WLAN

Wireless LAN, also die kabellose, funkbasierte Internetverbindung, ist mittlerweile Standard. Über WLAN lassen sich mobile Endgeräte wie Smartphone und Tablet, aber auch Laptops, PCs oder Spielekonsolen mit dem Internet verbinden.

Interessant ist das oben genannte Phänomen: Eine WLAN-Verbindung wird so lange aufrechterhalten, wie auch ein Signal vorhanden ist. Auch wenn das Signal schon sehr schwach ist, bleibt die drahtlose Internetverbindung bestehen. Das führt zu oben genannten Einschränkungen bei der Internetnutzung, je weiter man vom Router weg ist.

Was macht ein WLAN Repeater?

Ein WLAN Repeater ist ein Gerät, welches das WLAN Funksignal Ihres Routers empfängt und verstärkt wieder abgibt. Auf diese Weise vergrößert sich die Reichweite Ihres WLANs. Ihre mobilen Geräte verbinden Sie jetzt nicht mehr mit dem Router, sondern mit dem WLAN Repeater.

Vorteile:

  • schnelle und einfache Installation an der Steckdose
  • kostengünstig

Nachteile:

  • geringere Übertragungsgeschwindigkeit mit weiterer Entfernung zum Repeater
  • insgesamt stärkeres Signal, jedoch bleiben Signalungleichheiten bestehen

Wichtig ist, dass der WLAN Repeater an einer Stelle im Haus angebracht wird, an der das WLAN-Signal noch stark ist. Nur so gehen Sie sicher, dass Sie ein gutes Signal verstärken.

APN: Was ist ein Access Point ?

Ein Access Point – Deutsch: Zugriffspunkt – ist über LAN-Kabel mit dem Router verbunden. Auch er verstärkt das WLAN-Signal, generiert aber dabei eine eigene SSID, sprich: ein eigenes WLAN-Netz. Das hat den Vorteil, dass es keine markanten Unterschiede bei der Signalstärke gibt und die mobilen Endgeräte überall im Haus auf mehrere „hausinterne WLAN-Spots“ – die Access Points zugreifen können. Hier nutzt das Gerät dann immer die bestmögliche WLAN-Verbindung mit bestmöglicher Signalstärke.

Vorteile:

  • überall gutes WLAN ohne signifikante Signalunterschiede
  • Access Point wählt automatisch die beste Signalstärke

Nachteile:

  • Aufwendigere Installation über Kabel
  • Preisintensiver

Powerline und dLAN: Internet aus der Steckdose

Wer eine Kabelverlegung umgehen möchte, aber dennoch die Vorteile eines Access Points bevorzugt, kann auch eine Powerline oder dLAN nutzen. Beide Varianten haben den Vorteil, dass das Internet aus der Steckdose kommt – anstelle eines LAN-Kabels nutzen die Geräte das Stromnetz für die Internetübertragung.

Vorteile:

  • gutes WLAN ohne Signalunterschiede
  • schnelle Installation

Nachteile:

  • Steckdose zwingend notwendig (problematisch z. B. im Garten)
  • Signalverluste durch Verlängerungskabel oder eingeschränkte Kabelqualität

Sie sind unschlüssig, ob Repeater oder Access Point? Wir beraten Sie gerne individuell!

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